Um unabhängig von einer direkten Netzwerkverbindung zum Exchange Server arbeiten zu können, kann in Outlook die Verwendung eines Offline Ordners (Offline Store) eingeschaltet werden.
Der Offline Ordner wird über das Menü Extras - Dienste und die Eigenschaften des Dienstes "Microsoft Exchange Server" konfiguriert.

Zunächst muss das Kontrollkästchen "Offlinebetrieb aktivieren" ausgewählt werden.

Danach kann der Ort, an dem Offline Store (Datei mit der Endung OST) aufbewahrt werden soll, ausgewählt werden.

Zudem empfiehlt es sich, beim Start von Outlook den Verbindungstyp manuell festzulegen, also ob Outlook versuchen soll, eine Netzwerkverbindung herzustellen, oder in den Offline-Betrieb gehen soll. Dies lässt sich auf dem Register Allgemein bestimmen, in dem man im Optionsfeld Verbindungstyp manuell prüfen anklickt und im dazugehörigen Kontrollkästchen Verbindungstyp bei jedem Start auswählen aktiviert.

Beim Start von Outlook erscheint dann immer folgender Dialog:

Hinweis: Seit Outlook 2003 gibt es den Exchange-Cache-Modus, d.h. Outlook läuft zwar im Offline Betrieb auf dem OST, dennoch wird - sofern verfügbar - die Verbindung zum Exchange Server gehalten und Inhalte dynamisch nachgeladen.
Standardmäßig stehen jetzt die Ordner Posteingang, Kalender, Kontakte, Aufgaben, Journal, Notizen, Gelöschte Objekte, Postausgang und Gesendete Objekte offline zur Verfügung. Die Synchronisation für weitere Ordner aus dem Postfach lässt sich über den Eigenschaften-Dialog auf dem Register Synchronisation des entsprechenden Ordners festlegen. Diesen erreicht man, indem man mit der rechten Maustaste auf den jeweiligen Ordner klickt und dann im Kontextmenü Eigenschaften auswählt.

Wie sich Öffentliche Ordner offline verwenden lassen steht hier.
Für den Zugriff über Modem, ISDN- oder GSM-Adapter bietet Outlook die Möglichkeit, sich nur die Betreffzeilen anzeigen zu lassen, sodass man bei einer langsamen Verbindung entscheiden kann, welche größeren Mails bzw. Attachments man auf dem Server liegen lassen möchte.

Hinweis: Remote Mail wird ab Outlook 2003 automatisch aktiviert, wenn die Netzwerkverbindung eine geringe Bandbreite hat, d.h. es werden zunächst nur die Kopfzeilen geladen (siehe auch Hinweis zu Exchange-Cache-Modus oben).
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